Zuverlässiger Einsatz von Unified Communications

Unified Communications (UC) bietet den Unternehmen immense Chancen: höhere Produktivität, einfachere Zusammenarbeit, höhere Kundenzufriedenheit und schließlich höhere Gewinne durch effizientere Teamarbeit und stärkere Wettbewerbskraft. Aber der Einsatz von Unified Communications stellt die Unternehmen auch vor ganz besondere Herausforderungen:
Diversifizierte Verkehrsströme von UC: Ein einziger Benutzer von Unified Communications generiert eine Vielzahl verschiedener Verkehrsströme wie Daten (Präsenz, Instant Messaging, Screen Sharing, Workflows, soziale Medien, Integration von Geschäftsprozessen, etc.), Sprache (Eins-zu-Eins, Konferenzen) und Video (Single-Point oder Multi-Point). Diese unterschiedlichen Verkehrsströme wiederum haben unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Ressourcen und Qualität. Daher ist es wichtig, die spezifischen Charakteristika der einzelnen Anwendungen zu erkennen und bei der Übertragung über das Netz entsprechend abzubilden. Nur so werden Sie den Performance-Erwartungen Ihrer Benutzer gerecht.
Hoher Ressourcenbedarf von UC: Abhängig von dem gewählten Qualitätsniveau benötigt ein einziger Sprachkanal bis zu 90 Kbps, während ein Videokanal eine Datenübertragungsrate zwischen 250 Kbps und 2 Mbps beansprucht (Telepräsenz nicht mit berücksichtigt). Die durchschnittliche Netzwerkkapazität heutiger Unternehmensinfrastrukturen liegt bei 50 Kbps bis 100 Kbps pro User. Diese Situation hat zur Folge, dass UC-Anwendungen die Performance des Geschäftsverkehrs zu Stoßzeiten beeinträchtigen. Sie erfordert ein dynamisches Überwachungs- und Steuerungssystem, das die reibungslose Abwicklung der Geschäftsanwendungen sicherstellt – zu jedem Zeitpunkt.
Hohe Verkehrsverteilung von UC: Unified Communications ermöglicht die Videokommunikation von Desktop zu Desktop und bietet den Benutzern damit eine angenehme und produktive Art der Zusammenarbeit. Durch diesen intensiven Netzwerkverkehr werden jedoch die WAN-Verbindungen zwischen den Unternehmensniederlassungen stark belastet. UC-Controller können lokal installiert oder in der Cloud bereitgestellt werden. Sprach- und Videokonferenzströme fließen über eine zentrale Stelle (Bridge). Externe Kommunikationsströme werden über ein an das öffentliche Netz angeschlossenes Media Gateway geführt. Um derart komplexe Verkehrssituationen abzubilden, sind herkömmliche statische Serviceklassen (Classes of Service, CoS) nicht geeignet. Werden diese dynamischen und komplexen Situationen jedoch nicht adäquat gesteuert, ist die reibungslose Abwicklung aller Geschäftsanwendungen gefährdet.
Ipanema stellt den zuverlässigen Einsatz von Unified Communications sicher und garantiert die Performance der vorhandenen Geschäftsanwendungen im Netz. Unified Communications mit Ipanema bedeutet:
- Transparenz über den Netzwerkverkehr für die IT-Abteilung – Anhand einfacher Metriken, KPIs und Qualitätsbewertungen erhält die IT einen umfassenden Überblick über die UC-Ströme und deren Einfluss auf den Netzwerkverkehr und gibt diese Informationen an die Fachverantwortlichen weiter. CIOs, Anwendungs- und IT-Verantwortliche gewinnen somit einen wichtigen Überblick über das UC-Verhalten im gesamten Unternehmensnetz.
- Effektive Steuerung und Kontrolle – Echtzeitströme innerhalb von UC (wie Sprachübertragungen) werden gegenüber weniger unternehmenskritischen Anwendungen wie Dateiübertragungen priorisiert. Umgekehrt verhindert das Ipanema-System, dass dynamische Video-Codecs über ein vertretbares Maß hinausgehen. Dadurch wird sichergestellt, dass andere unternehmenskritische Applikationen wie SAP oder Transaktionssysteme zu jedem Zeitpunkt die SLA-Anforderungen erfüllen.
- Intelligentes Routing in hybriden Netzen – In einer hybriden Netzwerkarchitektur aus Internet + MPLS kommt es darauf an, eine ausgezeichnete User Experience zu gewährleisten und umfangreiche Bandbreite, wie sie UC erfordert, kostengünstig bereitzustellen. Dieses Management übernimmt das Ipanema-System.












